Künstliche Intelligenz online

Warum KI auch die IT revolutioniert

Ob virtuelle Assistenten, Chatbots im Kundenservice, clevere Suchmaschinen, Empfehlungssysteme in Online-Shops, intelligente Spam-Filter, smarte Cyber-Sicherheit, selbstfahrende Autos oder pfiffige Sprachsteuerung – Künstliche Intelligenz (KI), auch als Artificial Intelligence (AI) bezeichnet – erobert immer mehr Bereiche des menschlichen Lebens. Ganz vereinfacht ist die Künstliche Intelligenz die Fähigkeit, Maschinen so zu programmieren, dass diese Probleme autonom lösen und Entscheidungen ohne fremde Hilfe treffen.

Vorteil: Maschinen sind nicht emotional, haben keine unterschiedliche Tagesform, unterliegen keinen Stimmungsschwankungen und kommen unter identischen Voraussetzungen immer zum selben Ergebnis, weil sie sich mathematischer Methoden bedienen, die für die jeweilige Anwendung entwickelt worden sind.

KI hat das Ziel, komplexe Prozesse zu automatisieren, die Effizienz zu erhöhen, Fehler zu reduzieren und Entscheidungsfindungen zu optimieren.

KI hilft uns täglich in unserem Alltag

Künstliche Intelligenz begegnet uns oft in alltäglichen Szenarien, in denen wir diese auf den ersten Blick gar nicht vermuten. Das Entsperren des Smartphones beispielsweise erfolgt mit Hilfe von KI, indem biometrische Verfahren wie die Gesichtserkennung zum Einsatz kommen. Smart-Home-Geräte lernen unsere Präferenzen kennen, steuern anschließend die Heizung in Eigenregie, erstellen Listen mit Lebensmitteln, die nachgekauft werden müssen, und bestellen Waschmittel, bevor der Vorrat aufgebraucht ist. KI-Algorithmen bei Amazon und bei Netflix erkennen, welche Produkte uns gefallen und welche Filme und Serien uns mit hoher Wahrscheinlichkeit Freude bereiten.

Was wohl kaum jemand weiß: Die Anfänge der Künstlichen Intelligenz gehen bereits mehr als 90 Jahre zurück. Schon in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschäftigte sich der britische Mathematiker und Informatiker Alan Turing mit der Frage, was eine intelligente Maschine ausmacht und wann eine Maschine als intelligent bezeichnet werden kann. 1950 wurden erstmals Algorithmen als Grundlage für KI auf Basis von elektrischen Schaltungen entwickelt. Erste intelligente Spielecomputer von IBM Ende der 1990er Jahre katapultierten das Thema der Künstlichen Intelligenz medienwirksam in die breite Öffentlichkeit. Im Jahr 2015 gelang es Microsoft Research, mit Hilfe einer Maschine bei der Erkennung von Bildern eine identische Fehlerrate wie die eines Menschen zu erzielen.

Neuronale Netzwerke optimieren unser TV-Bild

In der jüngeren Vergangenheit erlebt Künstliche Intelligenz durch so genannte Neuronale Netze einen zusätzlichen Boom. Diese sind dem menschlichen Hirn nachempfunden und werden unter anderem für maschinelles Lernen eingesetzt. Computerbasiert lassen sich damit diverse Problemstellungen lösen, die für uns Menschen fast unmöglich wären. Erste Flachbildfernseher etwa nutzen zur Analyse der Bildqualität Neuronale Netze, durchforsten zur Bildoptimierung riesige Datenbanken zum Abgleich und imitieren das menschliche Sehen, um die Tiefenwirkung zu erhöhen. Dabei handelt es sich bei Künstlichen Neuronalen Netzen um Algorithmen, die die Funktionsweise unseres Gehirns imitieren.

ChatGPT: Riesiger Hype um cleveren Chatbot

Künstliche Intelligenz ChatGPT als cleverer Chatbot - Innovativer AI-gestützter Dialogassistent für bessere Kommunikation

Eine spannende Option, mittels Künstlicher Intelligenz zu kommunizieren, bietet seit kurzem ChatGPT, ein Chat-Bot, den jeder unkompliziert nutzen kann. Dabei handelt es sich um ein Sprachmodell von OpenAI, einem kalifornischen KI-Forschungsunternehmen, das die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine revolutionieren soll. ChatGPT erlaubt es, sich per Texteingabe mit dem Computer zu unterhalten. Dank KI ist der Chat-Bot dazu in der Lage, sich weiter zu entwickeln und aus der Kommunikation zu lernen. Fragen und Antworten dürfen jeweils eine maximale Länge von 25.000 Wörtern haben.

Der virtuelle Assistent kann unter anderem Texte, Nachrichten oder Gedichte schreiben, komplexe Sachverhalte erklären, Bildinhalte interpretieren, er hilft beim Übersetzen, beim Komponieren, bei den Hausaufgaben oder verfasst eine individuelle Einkaufsliste. Perfekt und fehlerfrei ist ChatGPT allerdings (noch) nicht, auch nicht in der ganz neuen Version GPT-4. Der Wissensstand der cleveren Software endet momentan zudem im September 2021.

Um ChatGPT auszuprobieren, kann man sich unter https://chat.openai.com/auth/login registrieren. Die neue Version steht jedoch nur Abonnenten des kostenpflichtigen Dienstes „ChatGPT Plus“ zur Verfügung. Microsoft wird ChatGPT-4 in seine neue Bing-Version integrieren.

KI lässt Malware keine Chance

Auch in der IT spielt Künstliche Intelligenz eine immer bedeutendere Rolle. Speziell die Cybersicherheit macht sich die enormen Vorteile von KI zunutze. Denn durch die blitzschnelle Analyse riesiger Mengen an Risikodaten können Reaktionszeiten signifikant reduziert werden. Dies ist umso wichtiger, weil in Deutschland bereits fast jedes zweite kleine und mittelständische Unternehmen einer Cyberattacke zum Opfer gefallen ist. Die verheerenden Folgen sind neben IT-Komplettausfällen und herben finanziellen Einbußen auch Kundenverluste, Image- und schlimmstenfalls sogar wirtschaftliche Totalschäden.

Mit Hilfe von KI und der Verarbeitung gigantischer Datenmengen lassen sich innerhalb kürzester Zeit automatisiert Sicherheitsbedrohungen wie Malware erkennen. Aktuelle System- oder Programmprobleme können rasend schnell identifiziert sowie diagnostiziert und damit auch behoben werden. Durch maschinelles Lernen ist es ebenfalls möglich, potentielle IT-Schwachstellen zu finden, bevor Hacker dies tun.

Künstliche Intelligenz kann zudem ungewöhnliche Aktivitäten registrieren und Benutzer rechtzeitig warnen. Risiken lassen sich so zuverlässig voraussagen und Bedrohungen erkennen. Wichtig: KI ist nicht nur dazu in der Lage, bereits bekannte Schwachstellen, sondern auch neue Hacker-Strategien und Gefahren aufzudecken.

KI ist aus der modernen IT fast nicht mehr wegzudenken. Wenn auch Sie wissen wollen, wie Sie Ihre Hard- und Software durch Künstliche Intelligenz schützen und optimieren können, melden Sie sich bei uns. Unsere kompetenten und mehrfach zertifizierten Mitarbeiter beraten Sie jederzeit sehr gerne.

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