Adobe für Bildungseinrichtungen

Schulen, Hochschulen und Bildungsträger zahlen für Adobe-Software nicht die kommerziellen Listenpreise. Adobe führt für den Bildungsbereich eigene Lizenzprogramme mit eigenen Konditionen – die Education-Preise. Sie liegen deutlich unter den Preisen für Unternehmen, und sie gelten für die gesamte Einrichtung: für Lehrende, für Lernende und für die Computerräume.

Ob eine Einrichtung sie bekommt, hängt nicht vom Verhandeln ab, sondern davon, dass die Einrichtung bezugsberechtigt ist und das passende Programm gewählt wird. Genau dort setzen wir an: Wir prüfen die Bezugsberechtigung, wählen mit Ihnen das Lizenzmodell, beschaffen über die autorisierte Distribution und richten die Verwaltung so ein, dass Ihre IT sie im Alltag beherrscht.

Adobe

Was die Education-Konditionen ausmacht

Der Bildungsbereich ist bei Adobe kein Rabatt auf die Unternehmensliste, sondern ein eigenes Programm mit eigener Preisliste und eigenen Lizenzarten.

  • Eigene Preisliste für den Bildungsbereich. Die Education-Konditionen liegen deutlich unter den kommerziellen Preisen derselben Anwendungen.

  • Mengenstaffel über VIP-Stufen. Im Value Incentive Plan (VIP) richtet sich der Preis je Lizenz nach der Zahl der Lizenzen – je mehr Plätze, desto günstiger wird der einzelne.

  • Gerätelizenzen für Computerräume. Mit Shared Device Licensing lizenzieren Sie den Arbeitsplatz statt jede Person – gedacht für Rechner, an denen wechselnde Klassen oder Kurse arbeiten.

  • Named-User-Lizenzen für Lehrende und Lernende. Personengebundene Lizenzen, die auf dem eigenen Gerät ebenso funktionieren wie auf dem der Einrichtung.

  • Adobe Express für die Primar- und Sekundarstufe kostenfrei. Adobe stellt Schulen dieser Stufen Adobe Express für Bildungseinrichtungen ohne Lizenzkosten bereit – mit Verwaltung durch die Schule und Anmeldung über die vorhandene Schulkennung.

  • Laufzeiten, die zum Schuljahr passen. Vertragsjahre und Verlängerungstermine lassen sich auf den Jahresrhythmus der Einrichtung legen, statt auf das Datum der ersten Bestellung.

Wer Education-Konditionen bekommt

Adobe knüpft die Education-Preise an die Art der Einrichtung, nicht an die Rechtsform und nicht an die Größe. Bezugsberechtigt sind in der Regel staatlich anerkannte Bildungseinrichtungen und ihre Träger:

  • Primar- und Sekundarstufe – Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen, Gymnasien, Förderschulen sowie ihre Schulträger

  • Hochschulen und Universitäten – einschließlich Fachhochschulen, Kunst- und Musikhochschulen sowie deren Institute und Rechenzentren

  • Berufliche Bildung – Berufsschulen, Berufskollegs, Akademien und anerkannte Bildungsträger der Aus- und Weiterbildung

  • Weitere anerkannte Einrichtungen – etwa Volkshochschulen, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen, abhängig von der jeweiligen Anerkennung

Die verbindlichen Kriterien legt Adobe fest und ändert sie gelegentlich. Wir prüfen deshalb vor dem Angebot, ob Ihre Einrichtung unter die aktuelle Fassung fällt – und sagen es Ihnen auch dann, wenn die Antwort nein lautet.

Die Lizenzmodelle im Überblick

Welches Modell das richtige ist, entscheidet sich an einer einzigen Frage: Arbeiten feste Personen mit der Software – oder wechselnde Personen an festen Geräten?

Jede Lizenz ist einer namentlich benannten Person zugeordnet: einer Lehrkraft, einer Mitarbeiterin der Verwaltung, einer Studentin. Sie meldet sich mit ihrer Kennung an und kann auf mehreren Geräten arbeiten, auch außerhalb der Einrichtung.

Passt, wenn feststeht, wer mit Adobe arbeitet – typischerweise für Kollegium, Verwaltung, Fachbereiche und für Studiengänge, in denen jede und jeder eine eigene Lizenz braucht.

Lizenziert wird der Rechner, nicht die Person. Wer sich an diesem Gerät anmeldet, kann die Anwendungen nutzen. Für einen Computerraum mit dreißig Plätzen, an dem im Wochenverlauf zweihundert Lernende sitzen, sind das dreißig Lizenzen statt zweihundert.

Passt, wenn Sie Klassen-, Kurs- oder Laborräume ausstatten – also überall dort, wo die Zahl der Geräte deutlich kleiner ist als die Zahl der Nutzenden.

Der Value Incentive Plan ist ein Abonnementprogramm mit jährlicher Abrechnung. Lizenzen lassen sich unterjährig hinzubuchen; alle Verträge laufen auf denselben Jahrestermin zu, statt auf viele Einzeltermine. Der Preis je Lizenz richtet sich nach der VIP-Stufe, die sich aus der Lizenzmenge ergibt.

Passt für die große Mehrheit der Schulen, Akademien und Fachbereiche.

Das Enterprise Term License Agreement ist ein mehrjähriger Rahmenvertrag mit fester Laufzeit und planbaren Kosten – bis hin zur Vollausstattung aller Angehörigen einer Hochschule.

Passt für Hochschulen, große Schulträger und Bildungsverbünde mit entsprechendem Volumen.

Adobe trennt den Bildungsbereich in die Primar- und Sekundarstufe einerseits und den Hochschulbereich andererseits. Die Trennung entscheidet darüber, welche Angebote, Bündel und kostenfreien Bestandteile für Ihre Einrichtung überhaupt zur Verfügung stehen. Wir ordnen Ihre Einrichtung vor dem Angebot richtig ein – eine nachträgliche Umstellung ist unnötige Arbeit.

Welche Anwendungen dazugehören

Der Bildungsbereich bekommt dieselben Anwendungen wie Unternehmen – dieselben Versionen, dieselben Dateiformate, dieselben Arbeitsabläufe. Was sich unterscheidet, sind Preis und Verwaltung.

  • Gestaltung und Layout – Photoshop, Illustrator, InDesign

  • Video und Audio – Premiere Pro, After Effects, Audition

  • Dokumente und Formulare – Acrobat Pro, elektronische Unterschriften

  • Schnelles Gestalten im Unterricht – Adobe Express, für die Primar- und Sekundarstufe ohne Lizenzkosten

  • 3D, Web und Fotografie – Substance 3D, Dreamweaver, Lightroom, je nach Paket

Welche Anwendungen in Ihrem Paket enthalten sind, hängt vom gewählten Bündel ab. Wir stellen die Auswahl auf das ab, was in Ihren Fächern und Studiengängen wirklich gebraucht wird – nicht auf den größten Umfang.

Was wir für Ihre Einrichtung übernehmen

Lizenzen zu kaufen ist der kleinere Teil. Der größere ist, dass am Montagmorgen im Computerraum alles startet.

  • Bezugsberechtigung prüfen. Wir klären vorab, ob Ihre Einrichtung unter die Education-Kriterien fällt und in welchen Bereich sie gehört.

  • Bedarf rechnen statt schätzen. Named User gegen Shared Device, Räume gegen Personen, Bestand gegen tatsächliche Nutzung – gerechnet an Ihren Zahlen.

  • Beschaffung über die autorisierte Distribution. Bestellung, Vertragsdaten, Zuordnung zur richtigen VIP-Stufe.

  • Admin Console einrichten. Verzeichnis, Domänen, Berechtigungen und Produktprofile so aufgesetzt, dass Ihre IT sie im Alltag selbst bedienen kann.

  • Anmeldung über Ihre vorhandene Kennung. Anbindung an Microsoft Entra ID oder Ihr Schulverzeichnis, damit sich niemand ein weiteres Kennwort merken muss.

  • Verteilung auf die Geräte. Paketierung und Rollout über Microsoft Intune oder Ihre vorhandene Softwareverteilung, auch für Computerräume.

  • Verlängerungen im Blick. Wir melden uns vor dem Jahrestermin – mit dem Vorschlag, was hinzu soll und was weg kann.

  • Betreuung danach. Unser Service-Desk ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar, mit Service-Level-Vertrag (SLA) auch darüber hinaus.

Warum Bildungseinrichtungen mit uns arbeiten

  • Über 25 Jahre IT-Systemhaus. Rund 35 Mitarbeitende, mehr als 3.000 Kunden, Sitz in Großenlüder bei Fulda.

  • Zuhause in der Druck- und Medienbranche. Adobe-Werkzeuge betreuen wir dort seit Jahren im Produktivbetrieb – nicht nur als Lizenzposten auf einer Rechnung.

  • Erfahrung mit Bildungseinrichtungen. Zu unseren Kunden zählen Hochschulen, Schulen und Schulträger sowie Akademien der beruflichen Bildung.

  • Wir hören nicht bei der Lizenz auf. Netzwerk, Endgeräte, Datensicherung und IT-Sicherheit kommen aus einer Hand – für Einrichtungen ohne eigene große IT-Abteilung ist das der eigentliche Unterschied.

Sie suchen Adobe für ein Unternehmen statt für eine Bildungseinrichtung? Den Überblick über das gewerbliche Angebot finden Sie auf unserer Adobe-Seite für Unternehmen.

Häufige Fragen

Das hängt von drei Dingen ab: welche Anwendungen gebraucht werden, wie viele Lizenzen es sind und ob personen- oder gerätegebunden lizenziert wird. Wir nennen den Preis im Angebot für Ihre Einrichtung – mit den Education-Konditionen, die für Sie gelten. Eine Zahl auf einer Webseite wäre zwangsläufig falsch, weil sie all das nicht kennt.

Nein. Für Räume mit wechselnder Nutzung gibt es Gerätelizenzen: Sie lizenzieren die Arbeitsplätze, nicht die Personen. Bei dreißig Rechnern und zweihundert Lernenden sind das dreißig Lizenzen.

Bei personengebundenen Lizenzen ja – sie sind an die Person gebunden und nicht an ein bestimmtes Gerät. Den genauen Rahmen legen die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Programms fest; wir gehen sie mit Ihnen durch, bevor Sie unterschreiben.

In der Regel ja. Sinnvoll ist das zum Verlängerungstermin. Wir sehen uns Ihren Bestand an und sagen Ihnen, was sich lohnt und was Sie besser laufen lassen.

Die Lizenzen selbst stehen kurzfristig bereit. Den Zeitbedarf bestimmt die Umgebung: Anbindung des Verzeichnisses, Softwareverteilung, Computerräume. Nach dem ersten Gespräch nennen wir einen belastbaren Zeitraum – vorher wäre es geraten.

Sprechen wir über Ihre Einrichtung

Sagen Sie uns, um welche Einrichtung es geht und wie viele Arbeitsplätze und Personen dahinterstehen. Sie bekommen von uns die Einschätzung zur Bezugsberechtigung, den Vorschlag für das Lizenzmodell und ein Angebot zu Education-Konditionen. Das Gespräch kostet nichts.

Ihr Ansprechpartner für Adobe-Lizenzen im Bildungsbereich ist Holger Tomazic, Leiter unseres Vertriebsinnendienstes.

Denk IT - Holger tomazic

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